Beziehungskosmos

Beziehungskosmos

Journalistin Sabine Meyer stellt die Fragen und Psycho- und Paartherapeutin Felizitas Ambauen antwortet.

Was macht gute Beziehungen aus? Und wie kann man sie lernen? Auch zu sich selbst. Was sind die klassischen Alltagsfallen? Und wie verstehe ich mich und andere besser?

Die beiden Frauen führen die Hörer:innen auf leicht verständliche und nahbare Art an psychologische Kernfragen heran. Es geht um Prägungen aus der Kindheit und daraus entstehende Bindungsmuster. Um unflexible Glaubenssätze, die unsere Weltsicht beengen und um starre Schemata, die wenig Entwicklungsspielraum lassen. Aber auch um Emotionen und Bedürfnisse und darum, wie wir eine immer tiefere Verbundenheit zu uns selbst und unserem inneren Kind erlangen können.

Dieser Podcast ist ein wohlwollender Begleiter zur Selbstreflexion und lässt einen Schritt für Schritt beziehungsweiser werden.

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#selbstreflexion #psychotherapie
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Mehr zu Felizitas Ambauen, Paar- und Psychotherapeutin: https://www.ambauen-psychologie.com/
Mehr zu Sabine Meyer, Journalistin und Podcast-Coach: https://www.sabinemeyer.ch/
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Episode's summary

In dieser Episode wird die Unterscheidung zwischen gesunder und dysfunktionaler Vermeidung beleuchtet. Die Moderatorinnen erläutern, dass der entscheidende Faktor für das Verhalten nicht die Handlung selbst ist, sondern das dahinterliegende Motiv sowie die Fähigkeit zur bewussten Steuerung von Mechanismen wie Fight, Flight oder Freeze. Zudem wird thematisiert, wie soziale Medien und eine moderne „Palliativgesellschaft“ die Selbsterkenntnis erschweren. Es wird diskutiert, wie der Drang nach ständiger Effizienz, Kontrolle und dem Vermeiden von Schmerz dazu führen kann, dass echte menschliche Tiefe und Verletzlichkeit verloren gehen.

Chapters

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Highlights

dass wir uns nicht darauf hinreissen lassen sollen, aufgrund des Beobachtens einer Handlung zu sagen, dass ein gutes oder ein schlechter Verhalten, man spricht auch von funktional und dysfunktional, was hilft jetzt eigentlich und was ist etwas, was eigentlich in die rote Vermeidung geht

00:03:01 · Die Sprecherin betont, dass man eine Handlung nicht allein durch das Beobachten als gut oder schlecht bewerten darf, sondern den Nutzen betrachten muss.

Ein Dämpfen heisst, ich spüre mich noch und ein Betäuben heisst, ich spüre mich nicht mehr.

00:29:21 · Die Sprecherin definiert den entscheidenden Unterschied zwischen einer kontrollierten emotionalen Regulation und dem völligen Verlust des Gefühls.

Es ist so wichtig, dass wir verstehen, wie wir funktionieren, weil von aussen sind wir sonst so manipulierbar, so leicht manipulierbar.

00:33:59 · Die Bedeutung von Selbsterkenntnis wird als Schutzmechanismus gegen äußere Einflüsse hervorgehoben.

Er spricht von einer Algophobie in der modernen Gesellschaft. Also Angst vor Schmerz.

00:45:08 · Der Sprecher erläutert den Begriff der Algophobie im Kontext einer Gesellschaft, die versucht, jeglichen Unbehagen durch Kontrolle zu vermeiden.

Die Kritik von Eva Illus, die sagt, okay, das Glücksdiktat tut uns eigentlich nur noch aushöhlen.

00:46:11 · Es wird darauf hingewiesen, dass der Zwang zur ständigen Positivität und zum Glücklichsein die menschliche Tiefe zerstört.

Episodes

151-

142 Die narkotisierte Gesellschaft - Oder über den grünen Flight

In dieser Episode wird die Unterscheidung zwischen gesunder und dysfunktionaler Vermeidung beleuchtet. Die Moderatorinnen erläutern, dass der entscheidende Faktor für das Verhalten nicht die Handlung selbst ist, sondern das dahinterliegende Motiv sowie die Fähigkeit zur bewussten Steuerung von Mechanismen wie Fight, Flight oder Freeze. Zudem wird thematisiert, wie soziale Medien und eine moderne „Palliativgesellschaft“ die Selbsterkenntnis erschweren. Es wird diskutiert, wie der Drang nach ständiger Effizienz, Kontrolle und dem Vermeiden von Schmerz dazu führen kann, dass echte menschliche Tiefe und Verletzlichkeit verloren gehen.

11 Sep 2026
150-

141 Synchronität - Oder wie echte Verbindung entsteht

Sabi Maier und Felicitas Sambauer diskutieren über die Konzepte von Synchronität und Resonanz in zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie erläutern, wie frühe Bindungserfahrungen die Neurobiologie der Resonanzfähigkeit prägen und welche Rolle Faktoren wie Stress, Selbstwahrnehmung und kulturelle Prägungen für echte Verbindung spielen. Das Gespräch vertieft zudem die Bedeutung von emotionaler Verfügbarkeit und körperlicher Wahrnehmung. Es wird aufgezeigt, wie chronische Erschöpfung oder Ablenkung die Fähigkeit zur Resonanz einschränken können und wie bewusste „Begegnungsinseln“ helfen können, die emotionale Sicherheit und Verbundenheit zu stärken.

28 Aug 2026
149-

BEST OF - Sexuelle Lust

In dieser Episode diskutieren Zabim Maier und die Therapeutin Felicitas Sambauern über die entscheidende Rolle des Kontextes für das sexuelle Verlangen. Sie thematisieren, wie Mythen, Stressfaktoren und individuelle Bedürfnisse die Erregbarkeit beeinflussen können und erläutern das duale Kontrollmodell von Gaspedal und Bremse. Zudem beleuchten die Sprecherinnen den Unterschied zwischen spontanem und responsivem Verlangen sowie die Bedeutung von Emotionsregulation. Ein weiterer Fokus liegt auf der Kommunikation von Bedürfnissen in Paarbeziehungen, um Leistungsdruck zu vermeiden und gesellschaftliche Vorurteile über körperliche Erregung und Orgasmen zu hinterfragen.

21 Aug 2026
148-

BEST OF - People Pleasing

In dieser Episode diskutieren Sabine Meier und Felicia Sambauer das Phänomen des People-Pleasing und die psychologischen Mechanismen hinter dem ständigen Bedürfnis nach externer Bestätigung. Sie beleuchten, wie erlernte Muster zur Vermeidung von Ablehnung und Scham sowie Konzepte wie Parentifizierung dazu führen können, dass eigene Bedürfnisse zugunsten sozialer Bindung unterdrückt werden. Zudem thematisieren die Expertinnen den therapeutischen Prozess der Veränderung. Dabei geht es um die Umdeutung von Schuld- und Schamgefühlen, das Erlernen kleiner Abgrenzungsübungen im Alltag und den Weg von unbewusster Überanpassung hin zu einer gesunden Autonomie und Selbstfürsorge.

14 Aug 2026
147-

BEST OF - Inneres Kind

In dieser Folge des 'Beziehungskosmos' diskutieren Sabine Meier und Felicitas Sambauen über die Bedeutung des inneren Kindes in der Schematherapie. Sie erläutern, wie Prägungen aus der Komplexität der Kindheit unsere Emotionen beeinflussen und wie das Ziel der Therapie darin besteht, diese Anteile in ein gesundes Erwachsenen-Ich zu integrieren. Zudem wird die Dynamik von Schemaaktivierungen in Paarbeziehungen beleuchtet, wobei am Beispiel von 'Amina und Ivan' verdeutlicht wird, wie alte Verletzungen zu irrationalen Reaktionen führen können. Die Sprecherinnen thematisieren zudem Methoden wie die Imagination zur Arbeit mit dem inneren Kind sowie den verantwortungsvollen Umgang mit biografischen Erinnerungen in der Therapie.

07 Aug 2026