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Episodes
ab 632 - Die Aufspaltung des Islam in Sunniten und Schiiten
ListenedUm 570 - Der Prophet Mohammed und die Verbreitung des Islam
ListenedDiese Episode beleuchtet die Anfänge des Islam, die Lebensgeschichte Mohammeds sowie seine religiöse Berufung vor dem Hintergrund der sozialen Bedingungen auf der Arabischen Halbinsel. Es wird die historische Expansion des Islam vom Kalifat bis zur Ära der Umayyaden analysiert. Zudem thematisiert die Folge die Entstehung des modernen Islamismus als Reaktion auf den Niedergang des Osmanischen Reiches und den westlichen Kolonialismus. Dabei werden auch die historischen Anknüpfungspunkte wie die Kreuzzüge sowie die religiöse Spaltung zwischen Sunniten und Schiiten untersucht.
Erlebe Eine Stunde History live - Die Gründung der Zentrumspartei
Listened533 - Kaiser Justinian und die Vereinheitlichung des Römischen Rechts
ListenedDiese Folge von 'Eine Stunde History' befasst sich mit dem Corpus Iuris Civilis, einer monumentalen Gesetzessammlung aus dem 6. Jahrhundert unter Kaiser Justinian. Die Sammlung systematisiert antike römische Gesetze und bildet bis heute eine fundamentale Grundlage des europäischen Rechtswesens. Darüber hinaus wird die Wiederentdeckung der Digesten sowie die Entstehung der Glossatoren-Schule in Bologna beleuchtet. Es wird erläutert, wie das römische Recht durch mittelalterliche Gelehrte wiederbelebt wurde und wie antike Prinzipien über die Pandektenwissenschaft bis hin zum modernen BGB nachwirken.
4. bis 6. Jahrhundert - Die sogenannte Völkerwanderung
ListenedDieser Podcast hinterfragt den historischen Begriff der 'Völkerwanderung' und stellt fest, dass es sich eher um unstrukturierte Migrationsbewegungen von Heeresverbänden als um geplante Wanderungen homogener Völker handelte. Dabei werden die Bewegungen der Vandalen sowie die Rolle der Hunnen am Ende der Antike thematisiert, wobei betont wird, dass viele historische Darstellungen auf römischen Stereotypen basieren. Die Experten diskutieren zudem die Transformation Europas durch Prozesse der Akkulturation zwischen germanischen Verbänden und dem Römischen Reich. Dabei wird die 'Henne-Ei-Frage' erörtert, ob der Zerfall des Römischen Reiches die Bewegungen erst ermöglichte oder umgekehrt, sowie die langfristige Bedeutung römischer Rechtsstrukturen für die Entstehung neuer politischer Identitäten.